Infrarot

01.04.2011

Editorial

von Sebastian in Ausgabe 01 | 2011, Standards

Stadt, das ist überall um uns herum: U- und S-Bahn, Altbau und Platte, Tausende Menschen und noch mehr Touristinnen und Touristen, Clubs und Kneipen ohne Ende: Das sind vielleicht die Bilder, an die wir bei „Stadt“ denken.Stadt ist aber noch viel mehr: Armut und Reichtum nebeneinander, Hoffnung und Verzweiflung Tür an Tür. Stadt – das sind auch Menschen, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können, die Arbeit suchen, die vielleicht ohne Papiere und in ständiger Angst vor Entdeckung leben. Nehmen wir immer hinreichend wahr, was in unserer Stadt um uns herum gerade passiert? Interessiert es uns, wer unter welchen Bedingungen lebt?

Was um uns herum, in unserer Stadt passiert, können wir verändern! Die Berliner Jusos haben sich in den letzten Monaten damit beschäftigt, wie das Berlin von morgen aussehen soll.Wir wollen, dass alle Menschen – egal wo sie wohnen, was sie tun oder wo sie herkommen – in Berlin die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben. Wir wollen, dass alle Menschen ihre Stadt mitgestalten können. Denn auch wenn wir wissen, dass Berlin vielleicht die geilste Stadt der Welt ist, kommt es darauf an, was wir mit dieser Stadt in Zukunft machen.Diese Ausgabe der Infrarot beschäftigt sich mit einigen dieser Fragen.  Wenn Du mehr wissen willst, wenn Du Lust hast, uns auch Deine Ideen für das Berlin von morgen zu erzählen oder einfach nur mit uns diskutieren willst, dann melde Dich! Geh zu den Jusos, bring Dich ein, gestalte Deinen Kiez und Deine Stadt mit!

In dem Sinne sozialistische Grüße

Christian Berg
Landesvorsitzender der Jusos Berlin


01.12.2010

Editorial

von Sebastian in Ausgabe 02 | 2010, Standards

„Leistung muss sich wieder lohnen“: Das ist der Leitsatz von Neoliberalen wie Guido von der FDP. Dieser ziemlich dämliche Spruch ist nicht nur abgelutscht, sondern vor allem irreführend. Denn er meint soziale Kürzungen statt Solidarität, Individualisierung statt Gemeinschaft.

Der Begriff „Leistung“ findet sich heute überall: in der Schule und Uni, bei der Arbeit, in politischen Diskussionen. Es wird diskutiert, welche „Leistungen“ jemand erbringen muss, um eine Gymnasialempfehlung oder einen Ausbildungsplatz zu kriegen oder um Hartz IV zu erhalten. Und immer wieder wird nur diskutiert, dass der oder die Einzelne sich noch mehr anstrengen muss, um einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden.

Aber ist das wirklich der Sinn menschlicher „Leistungen“? Nicht überall sind Leistungen negativ: Wer viel Zeit und Mühe für ein Herzensanliegen aufbringt, wird sich über seine Leistungen freuen. Bei sportlichen Wettbewerben bringen uns Höchstleistungen von SportlerInnen zu euphorischem Jubel.

In dieser Ausgabe der Infrarot gehen wir dem Leistungsbegriff kritisch nach: Welcher Druck lastet auf denjenigen, die immer mehr „Leistungen“ erbringen müssen? Wie könnte ein positiver Leistungsbegriff aussehen?

Entscheidend dabei ist, dass Neoliberalen und Rechten nicht die Deutungshoheit über Begriffe überlassen bleibt. Wir Jusos stehen für ein solidarisches Miteinander, für Gleichheit, für Freiheit. Dafür streiten wir, und wir lassen uns nicht von anderen erzählen, was wir darunter zu verstehen hätten.

In dem Sinne sozialistische Grüße

Christian Berg

Landesvorsitzender der Jusos Berlin


30.08.2010

Editorial

von Sebastian in Ausgabe 01 | 2010, Standards

Die Krise ist an allem Schuld. Wegen der Krise müssen Hoteliers um eine Milliarde Euro jährlich steuerlich entlastet werden. Wegen der Krise sollen Hartz-IV-EmpfängerInnen und „AufstockerInnen“ kein Elterngeld mehr kriegen. Und wegen der Krise soll nun auch weniger Geld für KiTas ausgegeben werden. Merkt da jemand was?
Die Bundesregierung unter Angela Merkel nutzt die Wirtschaftskrise, um ein unsoziales Sparpaket durchzudrücken. Gekürzt wird bei den Menschen, die ohnehin am wenigsten haben, während die Reichen verschont bleiben. Eine solche Klientelpolitik führt unweigerlich dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, soziale Spannungen zunehmen und Hunderttausende Menschen in Perspektivlosigkeit bleiben.
Als Jusos akzeptieren wir weder die Erklärungen noch den Umgang mit der Krise, die uns von Merkel und Co aufgeschwatzt werden. Deshalb schauen wir in dieser Infrarot hinter die Kulissen und erklären, warum jahrzehntelange Entwicklungen an dieser Krise Schuld sind.
Mehr Solidarität und soziale Gerechtigkeit – dafür streiten wir im Großen wie im Kleinen. Deshalb gehören dazu auch Jugendclubs für alle, gut ausgestattete Schulen und eine soziale Stadtpolitik. Erreichen können wir diese Ziele nur zusammen – deshalb brauchen wir auch Deine Unterstützung!
In dem Sinne sozialistische Grüße
Christian Berg
Landesvorsitzender der Jusos Berlin


05.12.2008

Editorial

Von Anne Knauf, Juso-Landesvorsitzende Berlin

Liebe Leserin, lieber Leser,
liebe Genossin, lieber Genosse,

du hältst die nunmehr vierte Ausgabe der Infrarot in den Händen. Seit 2007 erscheint die Infrarot - die Verbandszeitung der Berliner Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) - mehrmals im Jahr. Hierin informieren wir interessierte Leserinnen und Leser über die politische Arbeit der Jusos in Berlin. Außerdem bietet diese Zeitung die Möglichkeit, politische Debatten innerhalb der Berliner Jusos anzustoßen.
Entsprechend haben wir im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament am 7. Juni 2009 den Schwerpunkt auf Europa und Internationales gelegt. Denn wir Jusos sind nicht die Nachwuchsorganisation der SPD. Wir verstehen uns als sozialistischer, feministischer
und internationalistischer Richtungsverband. (mehr…)


19.11.2007

Editorial

Von Franziska Drohsel, Juso-Landesvorsitzende

Franziska DrohselLiebe Leserinnen und Leser,
liebe Genossinnen und Genossen,

hier haltet hier die dritte Ausgabe der Zeitung der Jusos Berlin in den Händen. Die Zeitung soll auf der einen Seite interessierte Leserinnen und Leser über unsere politische Arbeit informieren. Auf der anderen Seite finden in der Zeitung politische Diskussionen der Jusos Berlin statt.
Diese Zeitung hat den Schwerpunkt Bildung. (mehr…)


13.04.2007

Editorial

Von Franziska Drohsel, Juso-Landesvorsitzende

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Genossinnen und Genossen,
mit dieser Zeitung haltet Ihr die zweite Ausgabe der Zeitung Infrarot der Jusos Berlin in den Händen. Mit ihr wollen wir zum einen interessierte Leserinnen und Leser über die politische Arbeit der Jusos Berlin informieren und zum anderen stellt die Zeitung den Ort dar, an dem politische Diskussionen innerhalb der Berliner Jusos stattfinden und ausgefochten werden können. (mehr…)


07.02.2007

Editorial

Von Franziska Drohsel, Juso-Landesvorsitzende

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Genossinnen und Genossen,
mit dieser Infrarot haltet Ihr die neue Zeitung der Jusos Berlin in den Händen. Mit dieser wollen wir zum einen interessierte Leser und Leserinnen über die politische Arbeit der Jusos Berlin informieren und zum anderen stellt die Zeitung den Ort dar, an dem politische Diskussionen innerhalb der Berliner Jusos stattfinden und ausgefochten werden können.
(mehr…)